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Unser Distriktprojekt

Lesen Sie hier:

Bericht zur Arbeit des Blauen Busses in Zeiten der Corona-Pandemie

von Herrn Schaper, Gesamtleiter des CVJM Oderbruch e.V.

Sehr geehrte Frau Asenkerschbaumer,
nun hat es doch noch länger gedauert, als geplant, dass ich mich melde mit dem Bericht zur Arbeit des Blauen Busses in Zeiten der Corona-Pandemie; ich bitte um Entschuldigung. Der Bericht ist als Datei beigefügt und mit freundlichen Grüßen - auch von Damaris Schröder - versehen.
Ich hoffe, Ihnen allen geht es gut und Sie kommen auch gut durch diese Krise!
Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen!
Ingo Schaper,
Gesamtleiter des CVJM Oderbruch e.V.,  www.cvjm-oderbruch.dewww.ekkos.de


Der blauer Bus - mobiles Jugendzentrum im Oderbruch


Unser Distriktprojekt seit 2001

DER BLAUE BUS - MOBILES JUGENDZENRUM IM ODERBRUCH

Dieses Projekt zu unterstützen wurde von Veronika Bleyl, Distrikt­präsidentin 2002/2003, angeregt und von allen ihr folgenden Distriktpräsidentinnen übernommen und erfolgreich weitergeführt.Bei dem mobilen Jugendzentrum handelt es sich um einen 18 Meter langen Gelenkbus, der wöchentlich wiederkehrend fünf Ortschaften im verkehrstechnisch schlecht erschlossenen ländlichen Raum von Märkisch-Oderland anfährt. Jedes Jahr wird von der amtierenden Distriktpräsidentin eine 3-tägige Reise in die Region angeboten.

Spendenkonto:

CVJM Oderbruch e.V.
Verwendungszweck: Distrikt 86, mobiles Jugendzentrum
Bankverbindung: IBAN - DE31 1705 4040 3501 3065 20 Sparkasse Märkisch-Oderland
Ansprechpartnerin: Kathrin SchillingTel.: 03346/843178

Bitte auf allen Überweisungen den Clubnamen vermerken.

Bitte informieren Sie zusätzlich unsere Distrikt-Schatzmeisterin

Margret Nolte über die Höhe Ihrer Spende.

Herzlichen Dank

Traurige Mitteilung

Wenige Tage nach Rückkehr unserer Seelow-Reise 2019 erreichte uns die Nachricht, dass eine Tochter der Familie von der Marwitz tödlich verunglückt ist.

Im Namen unseres Distrikts 86 habe ich eine Kondolenzkarte an die Familie geschickt.  

Und lesen Sie bitte selbst, die Antwort verbunden mit den herzlichsten Grüßen von Hans und Dorothee von der Marwitz.

Ihre Ulrike Braun-Hinderer, Distriktpräsidentin 2019/2020, Weingarten, den 25. Nov.2019


15. September 2002: Einweihung des „Blauen Busses“. Auf dem Marktplatz in Seelow haben sich an diesem Tag auffallend viele Menschen eingefunden, die ein für die kleine Stadt riesiges Gefährt, einen ungewöhnlich langen Gelenkbus in leuchtendem Blau bestaunen. An diesem Tag soll das „Mobile Jugendzentrum Märkisch-Oderland“ seiner Bestimmung übergeben werden und seinen Dienst aufnehmen. Die ebenso mutige wie außergewöhnliche Idee von Hans Georg von der Marwitz und Georg Rühle, dem Leiter des CVJM-Jugendhauses in Seelow, war endlich verwirklicht worden. An sechs Tagen in der Woche sollte der Bus als ein „Jugendzentrum auf Rädern“ jeweils einen Ort im Umkreis von 20 bis 25 Kilometern um Seelow herum anfahren und dort eine Betreuung für Kinder und Jugendliche anbieten, um auf diese Weise eine Lücke in der sozialen Betreuung, die durch den Zusammenbruch der DDR entstanden war, auszufüllen. Verwahrlosung und Radikalisierung der Jugendlichen hatten in diesem verlassenen und sich entvölkernden Land an der Oder, dem Oderbruch, bedrohliche Formen angenommen. In einem atheistischen Umfeld hatten auch die Kirchen in den wenigen überlebenden Gemeinden keine Möglichkeit mehr gesehen, die Betreuung der heranwachsenden Generation zu übernehmen. Arbeit mit Jugendlichen sollte in diesem „Mobilen Jugendzentrum“ die Jugendlichen nicht nur an ein Leben in der Gemeinschaft heranführen, sondern auch christliche Wertvorstellungen vermitteln.

Seit diesem Tag begleiten die Clubs unseres Inner Wheel Distrikts 86 den „Blauen Bus“ in großer Treue auf seinen Fahrten und gewährleisten mit großzügiger finanzieller Hilfe diese so unendlich wichtige Jugendarbeit. Jede unserer Distriktpräsidentinnen setzt sich seitdem persönlich und mit großem Engagement für dieses Kinder- und Jugendprojekt unseres Distrikts ein und gewährleistet dadurch den Fortgang dieser so erfolgreichen Jugendarbeit. Bereits nach der ersten Distriktreise im März 2003 wurde uns Inner Wheelerinnen aber auch deutlich, dass die Menschen vor Ort, die Kinder und Jugendlichen wie die Mitarbeiter des Projektes, unseren Zuspruch, unsere Ermutigung und unsere Anteilnahme brauchen. Wir werden inzwischen Jahr ein, Jahr aus sehnlich erwartet.

Jedes Jahr organisieren die Distriktpräsidentinnen deshalb eine Reise aus dem deutschen Südwesten in das ferne Seelow, nach Märkisch Oderland, um sich von dem segensreichen Wirken unseres Engagements zu überzeugen und neue Motivation für unsere Hilfe zu gewinnen. Jedes Jahr kehren die Inner Wheelerinnen fasziniert von dieser Reise zurück, voll tiefer, unvergesslicher Eindrücke von einer nur scheinbar so fernen Landschaft, in der der Himmel höher und der Horizont weiter zu sein scheinen, berührt von dem melancholischen Reiz der in einem breiten Bett ruhig dahinziehenden Oder, berührt aber auch von der stillen Trauer eines noch nach 60 Jahren zutiefst traumatisierten Landes und seiner dort verwurzelten Menschen. Und zugleich voller Bewunderung für die Ausstrahlung von Menschen, die dort ausharren, für die jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres Projektes, die bereit sind, ihre Hoffnungen, ihre Kraft, ihre Geduld und ihren Optimismus für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen vor Ort einzusetzen, um diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, eine eigene Zukunft zu gewinnen. Was ließe sich Schöneres über den Erfolg unserer Hilfe sagen, als die Tatsache, dass aus Kindern und Jugendlichen, die das „Mobile Jugendzentrum“ in seinen Anfängen erlebt haben, inzwischen selbst hoch motivierte, hoch engagierte Mitarbeiter des „Mobilen Jugendzentrums“ geworden sind. Was ließe sich Schöneres sagen, als die Tatsache, dass inzwischen neben Seelow ein weiteres, nun „festes“ Jugendzentrum in Wriezen entstanden ist und dadurch zugleich der Boden bereitet wurde für die Gründung eines Evangelischen Gymnasiums in der Region Märkisch Oderland. Und selbst dieses Gymnasium steht noch unter dem persönlichen Engagement einzelner Inner Wheelerinnen unseres Distrikts!




Im Weingut der Stadt Mainz haben Anne Jaeger, Distriktpräsidentin 2011/12 und ihre Clubfreundin vom IWC Mainz, Stefanie Casser, den Distriktwein etikettiert. Der Verkaufserlös ist für unser Distriktprojekt Seelow bestimmt. Tatkräftige Unterstützung hatten die Beiden von Susanne Klein, Präsidentin des IWC Constantia,  die zufällig mit ihrem Mann in Mainz zu tun hatte und spontan "mitgeklebte".

vlnr: Stefanie Casser, Susanne Klein, Anne Jaeger


Zusammenfassende Übersetzung des Berichts der Distriktpräsidentin 2015/16, Kamal Prava Kharel, Distrikt 350 Nepal, von Renate Stoeger, ISO-Beauftragte 2015/16, Distrikt 86Durch die schrecklichen Erdbeben, am 25. April und am 12. Mai 2015, 50 Meilen nordwestlich von Kathmandu und zahlreichen starken Nachbeben wurden 288780 Häuser vollständig und 267373 teilweise zerstört.Nach dem neuesten Bericht des Innenministeriums sind 8631 Tote zu beklagen.
Mit Beginn der Monsunperiode müssen vor allem Notunterkünfte in abgelegenen Regionen errichtet werden. Dringen benötigt werden Regendecken, verzinkte Wellbleche, Werkzeuge und Haushaltsgeräte.Der IIW-Distrikt Nepal hat seine Hilfsaktion auf  das schwer betroffene Dorf "Tinghare Village" nur 40 km von Kathmandu konzentriert. Thinghare Village zählt 112 Familien die der Danuwar Community angehören, früher eine Kaste der Unberührbaren.Diese Menschen verdienen sich heute ihr Brot als Landarbeiter für einen "Landlord". Das Erdbeben hat nicht nur ihr persönliches Lebensumfeld zerstört.Sie haben keine Häuser mehr in denen sie wohnen können, aber auch ihren Lebensunterhalt können sie sich nicht mehr verdienen, da die Risse in der Erde und Erdrutsche die Felder zerstört haben und starke Regenfälle die Situation noch verschlimmerten.
Der IIW-Distrikt Nepal hat als erstes bei der Rettung der Menschen geholfen.


Unser Distrikt 86 unterstützt in enger Zusammenarbeit mit dem Inner Wheel Philippinen District 386 die hilfsbedüftigen Menschen nach dem schweren Erdbeben und dem weltweit stärksten Taifun "Haiyan" in den Provinzen Cebu, Bohol, Leyte, Samar, Agusan, Suigao und South Cotabato.

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