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Distriktprojekt "Blauer Bus"
Seelowreise vom 18.09. - 20.09.2026
unsere IW Freundinnen sind im September 2026 wieder auf dem Weg nach Seelow.
Im internen Bereich finden Sie aktuelle Informationen zur diesjährigen Reise.
Melden Sie sich an, es lohnt sich.

Schnecke Lente - ein Buch für das Distriktprojekt "Blauer Bus"
von Madeleine Hardt, IWC Mainz


Mit Sensibilität und
Beobachtungsgabe werden in diesen leisen Geschichten für Kinder und manche
Erwachsene manch menschliches Verhalten und Charakterzüge mit Worten
gezeichnet. Die erste Geschichte erzählt von einer Schnecke, die ihrer Art entsprechend langsam ist und darunter leidet. Dank eines Freundes erkennt sie, dass sie damit nicht alleine ist und sogar zur Retterin wird. In der zweiten Geschichte leben Kinder im Überfluss, sind nur mit sich beschäftigt, doch der knallrote Luftballon, der sich nach Freiheit sehnt, beglückt ein einsames Kind und bringt es zum Träumen. Die letzte Geschichte erzählt von der Möglichkeit, dass sich Aggressionen durch glückliche Zufälle oder Begebenheiten friedlich auflösen. Jede Textseite wird begleitet von einer Illustration, gemalt aus kindlicher Sicht, um das Verständnis zu unterstützen. Die Besonderheit des Buches ist: die Kinder werden am Ende eingeladen, eigene Gedanken dazu zu Papier zu bringen.
Das Buch wurde auf der 68. Distriktkonferenz in Stuttgart im Sommer 2025 zum Verkauf angeboten.
Für jedes verkaufte Buch wurde eine grosszügige Spende an das Distriktprojekt „Blauer Bus“ in Seelow im Oderbruch generiert.
Der Verkauf des Buches ist abgeschlossen.
Die Geschichte unseres Distriktprojekts "Blauer Bus"
15. September 2002: Einweihung des „Blauen Busses“. Auf dem Marktplatz in Seelow haben sich an diesem Tag auffallend viele Menschen eingefunden, die ein für die kleine Stadt riesiges Gefährt, einen ungewöhnlich langen Gelenkbus in leuchtendem Blau bestaunen. An diesem Tag soll das „Mobile Jugendzentrum Märkisch-Oderland“ seiner Bestimmung übergeben werden und seinen Dienst aufnehmen. Die ebenso mutige wie außergewöhnliche Idee von Hans Georg von der Marwitz und Georg Rühle, dem Leiter des CVJM-Jugendhauses in Seelow, war endlich verwirklicht worden. An fünf Tagen in der Woche sollte der Bus als ein „Jugendzentrum auf Rädern“ jeweils einen Ort im Umkreis von 20 bis 25 Kilometern um Seelow herum anfahren und dort eine Betreuung für Kinder und Jugendliche anbieten, um auf diese Weise eine Lücke in der sozialen Betreuung, die durch den Zusammenbruch der DDR entstanden war, auszufüllen. Verwahrlosung und Radikalisierung der Jugendlichen hatten in diesem verlassenen und sich entvölkernden Land an der Oder, dem Oderbruch, bedrohliche Formen angenommen. In einem atheistischen Umfeld hatten auch die Kirchen in den wenigen überlebenden Gemeinden keine Möglichkeit mehr gesehen, die Betreuung der heranwachsenden Generation zu übernehmen. Arbeit mit Jugendlichen sollte in diesem „Mobilen Jugendzentrum“ die Jugendlichen nicht nur an ein Leben in der Gemeinschaft heranführen, sondern auch christliche Wertvorstellungen vermitteln.
Seit diesem Tag begleiten die Clubs unseres Inner Wheel Distrikts 86 den „Blauen Bus“ in großer Treue auf seinen Fahrten und gewährleisten mit großzügiger finanzieller Hilfe diese so unendlich wichtige Jugendarbeit. Jede unserer Distriktpräsidentinnen setzt sich seitdem persönlich und mit großem Engagement für dieses Kinder- und Jugendprojekt unseres Distrikts ein und gewährleistet dadurch den Fortgang dieser so erfolgreichen Jugendarbeit. Bereits nach der ersten Distriktreise im März 2003 wurde uns Inner Wheelerinnen aber auch deutlich, dass die Menschen vor Ort, die Kinder und Jugendlichen wie die Mitarbeiter des Projektes, unseren Zuspruch, unsere Ermutigung und unsere Anteilnahme brauchen. Wir werden inzwischen Jahr ein Jahr aus sehnlichst erwartet.
Jedes Jahr organisieren die Distriktpräsidentinnen deshalb eine Reise aus dem deutschen Südwesten in das ferne Seelow, nach Märkisch Oderland, um sich von dem segensreichen Wirken unseres Engagements zu überzeugen und neue Motivation für unsere Hilfe zu gewinnen. Jedes Jahr kehren die Inner Wheelerinnen fasziniert von dieser Reise zurück, voll tiefer, unvergesslicher Eindrücke von einer nur scheinbar so fernen Landschaft, in der der Himmel höher und der Horizont weiter zu sein scheinen, berührt von dem melancholischen Reiz der in einem breiten Bett ruhig dahinziehenden Oder, berührt aber auch von der stillen Trauer eines noch nach 80 Jahren zutiefst traumatisierten Landes und seiner dort verwurzelten Menschen. Und zugleich voller Bewunderung für die Ausstrahlung von Menschen, die dort ausharren, für die jungen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen unseres Projektes, die bereit sind, ihre Hoffnungen, ihre Kraft, ihre Geduld und ihren Optimismus für die Zukunft der Kinder und Jugendlichen vor Ort einzusetzen, um diesen Kindern und Jugendlichen zu helfen, eine eigene Zukunft zu gewinnen. Was ließe sich Schöneres über den Erfolg unserer Hilfe sagen, als die Tatsache, dass aus Kindern und Jugendlichen, die das „Mobile Jugendzentrum“ in seinen Anfängen erlebt haben, inzwischen selbst hoch motivierte, hoch engagierte Mitarbeiter des „Mobilen Jugendzentrums“ geworden sind. Was ließe sich Schöneres sagen, als die Tatsache, dass inzwischen neben Seelow ein weiteres, nun „festes“ Jugendzentrum in Wriezen entstanden ist und dadurch zugleich der Boden bereitet wurde für die Gründung eines Evangelischen Gymnasiums in der Region Märkisch Oderland. Und selbst dieses Gymnasium steht noch unter dem persönlichen Engagement einzelner Inner Wheelerinnen unseres Distrikts!
HOMEPAGE
Zum Tag der guten Tat "überregionale Brillen Sammelaktion" erinnern wir euch gerne an den
Abgabetermin unseres Distriktprojektes Ende Januar 2026.
INTERN
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Freundschaftstreffen Distrikte D206, D204 und D86
Auswertung Workshop der 69. DK in Pforzheim vom 25.10.2025
Weihnachtsbrief Irmgard Berendsen
