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20 Jahre Clubkultur IWC Tauberfranken


Ein Herz für Inner Wheel


20 Jahre sind es nun,

Dass wir ständig Gutes tun,

Uns‘re Freundschaft (meistens) leben

Ein echter Service-Club sind eben.


Deshalb denk‘ ich, ist es Zeit,

Um kritisch mal zu schauen heut‘

Auf vieles, was wir schon erreicht,

Und was vor uns liegt vielleicht.


Ihr wisst wohl alle, wie‘s begann

Und wie‘s zu uns‘rer Gründung kam:

Mit 16 Damen und viel Mut

Da lief es bald schon richtig gut.


Der Vorstand tagte ganz unbeschwert

Immer privat und legte viel Wert

Auf gutes Essen und leckeren Wein

Da stellten die besten Ideen sich ein.


Das sprach auch die Rotary-Damen wohl an,

Denn bei der Charter später dann

Konnten schon 23 sich freu‘n,

Beim IWC Tauberfranken zu sein.


Natürlich luden wir zu uns ein

Die Damen aus Wertheim und Mergentheim,

Und das rentierte sich auch dann:

In Scharen bissen zum Glück sie an!


Besonders Wertheim war so stark,

Dass wir schon fürchteten, ganz arg,

Dass sie, wenn wir uns nicht verstünden,

Nen eignen Club dort könnten gründen.


Letztendlich kam es nicht dazu:

Es herrschte ja auch meistens Ruh‘,

Frieden und Freundschaft – o wie schön -

So kann es gern auch weiter geh‘n!


Wir nahmen zu an Umfang und Kraft,

Die Zahl 40 war bald geschafft,

Es gab kaum Probleme beim „Ämterbesetzen“,

Und jede versuchte, sich gut zu vernetzen.


Es war eine Freude zu seh‘n, wie die Damen,

Die zur Präsidentinnenwürde kamen,

Gestaltet ihr Jahr mit Freude und Fleiß -

Manche war danach noch heiß!


Die Höhepunkte in all den Jahren

Die tollen Clubreisen wohl waren:

Erleben von Kunst und von Kultur

Oder auch ein Schwätzchen nur!


Die Cocktails am Abend schon Tradition

Da lernt man die Freundinnen kennen schon:

So manche, die eher zurückhaltend ist,

Beim Witzeerzählen alles vergisst!

 








Die „Blaue Stunde“ - ein anderer Ort,

Um zu studieren die Freundinnen dort,

Das Los schickt Damen dir in Scharen,

Die sonst noch niemals bei dir waren.


Die Meetings bringen mir recht viel,

Mal Aktuelles von Inner Wheel,

Mal Vorträge von Damen und Herrn:

Gebildet werd‘ ich immer gern.


Auch Plaudermeetings sind von Wert,

Weil man da sehr viel Neues hört,

Von Kindern, Enkeln, weiten Reisen,

Genug zum „Empathiebeweisen“!


So viele Jahre beisammen sein -

Da treten auch Schicksalsschläge ein,

Wie tröstlich ist es dann im Leben,

Ist man von Freundinnen umgeben.


Ich durfte in den letzten Jahren

Selbst diese Hilfe oft erfahren,

So hab‘ ich gern mit Stolz erkannt:

Wenn nötig, kommt stets eine Hand!


Bis jetzt, und das ist nicht gelogen,

Hat Harmonie wohl überwogen,

Doch oft auch war uns allen klar,

Dass man nicht einer Meinung war.


Man kann schon heftig diskutieren

Und sich trotzdem respektieren,

Ohne die Freundin zu verletzen

Oder „hintenrum“ zu petzen.


Die Freundschaft heißt es stets zu wahren,

Das gilt auch noch nach 20 Jahren,

Davon halte ich sehr viel

Ist’s doch ein Grundsatz von Inner Wheel!


Nicht kritisieren kann ich hier

Die Hilfsbereitschaft, mit der wir

In vielen wichtigen Aktionen

Uns und unser Geld nicht schonen.


Wer immer tat sich an uns wenden,

Er ging nicht fort mit leeren Händen,

Und auch für uns war bald ganz wichtig:

„Hands-on“- das erfreut erst richtig!


Beim Benefiz gab‘s oft viel Geld,

Weil Musik und Kino fast allen gefällt,

Und ist gar noch Fingerfood dabei,

Da zahlt man gern – auch mal für zwei!


Eins ist mir weiter eine Qual:

Wir sind nicht international,

Meinen Plan einst mit Turin

Machte die „Demokratie“ mir hin!








Auch unser schönes buntes Gesicht,

Hielt auf die Dauer leider nicht,

Die karibische Freundin, die kurz uns zierte,

Sich leider wieder absentierte!


Um „auswärts“ bekannt und tätig zu sein,

Da fiel uns deshalb nur Würzburg ein,

Die Freundinnen dort sind „nicht weit her“,

Das schätzt man bei uns umso mehr!


Distrikt-Konferenzen sind beliebt,

Weil‘s dort was zu sehen und hören gibt,

Die Freundinnen da von nah und fern,

Die trifft man immer wieder gern.


Deshalb ist es auch so fein

Im Club die Delegierte zu sein,

Da muss die „Vize“ gar nicht fluchen

Wenn‘s gilt, den Vorstand sich zu suchen.


Die anderen Posten sind nicht so begehrt,

Da hat man von „Arbeit“ schon gehört,

Immer da sein – noch dazu-

Damit lasst mich bloß in Ruh!


Was ich im Leben nicht versteh:

Präsidentin zu sein, tut besonders weh,

Weil eine das keinesfalls stemmen kann,

Schafft man eine Doppelspitze an.


Die, die bisher in diesem Kreis,

Versichern stets, soviel ich weiß,

Dass das anfangs „gefürchtete“ Jahr

Schön und wichtig für sie war.


Allen, die‘s nur irgend können,

Will ich diese Erfahrung gönnen,

Lasst Euch doch nicht ewig bitten

Und entschließt Euch zu den Schritten!


Vorerst einmal dräng‘ ich mich vor,

Und hoff‘ , Ihr seid damit d‘accord,

Dass ich, bevor blöd rum ich sitze,

Mit Erika mach Doppelspitze.


So schließt sich nach 20 Jahren der Kreis,

Von dem ich eines sicher weiß:

Ihr gabt mir und ihr gebt mir viel,

Ich hab‘ halt ein Herz für Inner Wheel.


Dr. Gerhild Bau, IWC Tauberfranken



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Foto: Freundinnen des IWC Tauberfranken beim Übergabemeeting 2020/21

v.l.: Margarethe Weihmann, Präsidentin 2002/03 Anne Stremlau, P 2019/20 Dr. Beate Kötter-Wenz, P 2020/21 Erika Stigler, Nikola Bergis-Jurgan, P 2013/14 Astrid Romen, Gründungspräsidentin 1999/2000 Dr. Gerhild Bau, Renate Hehn, P 2015/16 Beatrix Camerer, P 2008/09 Evelyn Albert-Reusch, Christa Wipfler, P 2014/15 Anne Müller, Karolina Podlech, Gertrud Steuer, P 2018/19 Lieselotte Weisbrod.

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